Bauen trotz Corona

Ich werde privat ganz oft gefragt, wie denn unser Bau läuft und ob es schon irgendwelche Probleme wegen Corona gab. Da Corona aktuell ja in aller Munde ist und mittlerweile irgendwie zum daily business gehört, ist das für euch vielleicht auch interessant.

Es ist mir sehr wichtig zu erwähnen, dass ich hier nur davon erzählen, wie es uns oder Freunden von uns ergangen ist. Vielleicht ist es in anderen Regionen ganz anders, aber das weiß ich leider nicht.

Das Erste was in die Phase des Lockdowns gefallen ist war die Baugenehmigung. Ich denke wir hatten hier verdammt viel Glück, denn unser Antrag war zu dieser Zeit schon seit 2 Monaten im Landratsamt. Wenn wir erst zu Coronazeiten eingereicht hätten, dann hätte sich das bestimmt noch länger hin gezogen. So hatten wir ‚immerhin‘ nach fast 5 Monaten die Genehmigung in der Hand.
Die Finanzierung hatten wir kurz vor Corona abgeschlossen, somit war das auch kein Thema.

Während der Baustelle hatten wir kein einziges Mal ein Corona Problem. Termine wurden eingehalten bzw. zumindest nicht auf Grund von Corona verschoben. 😉
Weder das Vermessungsamt noch einer der Bauarbeiter hatte jemals eine Maske auf.

Ob wir wieder während Corona bauen würden?
Ja, auf jeden Fall! Hausbau bedeutet oft (außer man baut komplett Schlüsselfertig), dass man so gut wie kein Sozialleben mehr hat. Es bleibt wenig Zeit für Kino, Freibad, Urlaub, Theater etc.
Dank Corona waren Kinos, Freibäder und Theater jetzt sehr lange geschlossen und Urlaub ist auch nur sehr eingeschränkt möglich. Ich habe aktuell nicht das Gefühl etwas zu verpassen.
Meine Freundinnen wollten dieses Jahr eigentlich mit mir nach London fliegen und ich hatte aber schon wg. des Hausbaus abgesagt, zwar eher mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber jetzt fliegen meine Freundinnen auch nicht und vielleicht können wir ja nächstes Jahr zusammen fliegen.
Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich keine Zeit für meine Freunde habe, da es ja sowieso nur eingeschränkt möglich war bzw. auch gar nicht.

Was in unserem Fall tatsächlich etwas schwierig ist ist die Arbeit während Corona. Wir arbeiten beide bei Unternehmen (mein Mann bei der Post, ich in einem Industrieunternehmen), die wegen Corona eine extrem hohe Nachfrage haben. Das Unternehmen in dem ich arbeite hat dieses Jahr Rekordumsätze. Wir sind bisher nicht in den ‚Genuss‘ von Kurzarbeit gekommen und müssen eher Überstunden schieben. Natürlich sind wir froh, dass unsere Arbeitsplätze gesichert sind, aber ein bisschen weniger Stress wäre manchmal schon ganz nett gewesen.
Immerhin konnte ich öfter im Homeoffice arbeiten und somit einen Teil der Überstunden gut abfangen.

Wir haben aber auch jemanden im Bekanntenkreis, der sein Fertighaus bei einem Polnischen Hersteller gekauft hat und eigentlich zeitgleich mit uns bauen wollte. Der hat bisher noch nicht einmal eine Bodenplatte.

Da man aktuell ja auch noch nicht weiß wie lange uns das Thema Corona noch begleitet, würde ich den Hausbau nicht von Corona abhängig machen.

Hattet Ihr wegen Corona Probleme beim Hausbau, oder kennt Ihr jemanden der Verzögerungen hatte?

Haus I

Heyho,

natürlich mussten wir wieder eine ganze Zeit lang warten bis es weiter ging, aber das waren wir ja mittlerweile schon gewohnt.
Den gesetzten Stelltermin für’s Haus konnte das Bauunternehmen aber problemlos halten.

Am 24.08.2020 ging es also los. Die LKWs sind angerückt und das EG wurde größtenteils aufgestellt.

What a view ❤

Die Geschossdecke, die Treppe und auch das Gerüst kamen gleich am 25.08.2020.

Am 26.08.2020 wurde das OG angeliefert. Als wir am Abend durchgelaufen sind war das wohl der bizarrste Moment des ganzen Hausbaus. Man läuft eine Treppe in den Ersten Stock und über einem selbst tut sich der blaue Himmel auf und die Sonne scheint. Trotzdem bewegt man sich schon im fertigen Grundriss des Obergeschosses. Das war irgendwie verrückt aber wunderschön. In diesem Augenblick hätte ich am liebsten auf Pause gedrückt.

Leider ist die Realität in Deutschland ja anders, das wurde uns spätestens zwei Tage später bewusst. Nachdem das Dach dicht war hat es begonnen 2 Tage lang zu regnen.

Somit war der Rohbau fertig. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und man hat täglich wahnsinnige Fortschritte gesehen. Ich bin so froh, dass ich durch das Homeoffice so viel Zuhause war und somit live dabei sein konnte.

Eigenleistung – Was wir wirklich selbst machen

Zum Thema Eigenleistung gibt es schon einen Beitrag darüber was wir planen selbst zu machen. Ich dachte mir, es wäre für euch vielleicht interessant was wir jetzt lt. Bemusterungsprotokoll wirklich selbst machen und was jetzt doch vergeben wird.

Was wir wirklich in Eigenleistung erbringen:

  • Elektrik (mein Bruder ist Elektriker)
    Da bin ich schon besonders gespannt. Ich bin überzeugt von Smart Home und möchte mit meinem Bruder gemeinsam das Haus soweit fertig verkabeln, dass die Funktionen immer wieder erweitert werden können. Außerdem möchte ich irgendwann auch die Gartenbewässerung anschließen können.
  • Kellerausbau komplett
    Hier hat sich einiges geändert. Fliesen und Putz haben wir jetzt doch vergeben. Malern werden wir dann jedoch selbst.
  • Malerarbeiten
    Als wir erfahren haben, dass bei einem Holzhaus die Fugen silikoniert werden müssen und außer mir keiner Spaß am Malern hat, haben wir auch das im nachhinein an die Baufirma übertragen. Die Steinwand aus Klinker-Verblendern im Büro oder Wohnzimmer würde ich natürlich immernoch selbst machen.
  • Boden legen
    Das wird sich wiederum in Grenzen halten, da das EG unseres Teils & der Keller und auch der Flur und die Bäder im OG definitiv gefliest werden. Nur im Büro, in den Kinderzimmern und im Elternschlafzimmer im OG werden wir Parkett verlegen lassen. Ja, ihr habt richtig gelegt, da uns geraten wurde den Parkett zu verkleben, haben wir auch das vergeben und verlegen nur noch in der Einliegerwohnung Laminat.
  • Garten
    Das Pool-Projekt wird vermutlich noch einige Jahre warten müssen. Die Terrasse werden wir vermutlich nächstes Frühjahr angehen.
    Eine kleine Mauer für den Zaun haben wir dieses Jahr schon betoniert und der Zaun selbst wird vermutlich auch nächstes Jahr folgen.
  • Garage
    Die 9 Meter lange Garage, die eigentlich nur ein nice-to-have war, steht mittlerweile schon (Rohbau fertig). Das war ehrlich gesagt eher eine „Wir müssen das jetzt machen, solange wir die Schaltafeln noch da haben Aktion. Nächstes Jahr müssten wir dann wieder eine Leihgebühr bezahlen, haben wir irgendwie auch nicht eingesehen.
  • Keller
    Mein Vater hat beim ganzen Keller als ‚Hilfsarbeiter‘ oder ‚Bauleiter‘ mitgeholfen und hatte somit diesen Sommer den Teint seines Lebens.
    Auch die Außendämmung und die Dampfsperre unter der Fußbodenheizung haben wir im Keller selbst verlegt.

Ist schon lustig, wie sich die Eigenleistungen zwischenzeitlich doch geändert haben.
Wir sind aber sehr froh, dass wir das so entschieden haben. Die Elektroinstallation kostet so viel Zeit (mehr als wir erwartet hatten) und ist ja auch noch nicht abgeschlossen.

Finanzierung – Was haben wir bitte für ein Glück

Die Finanzierung steht nun schon recht lange.
Die Rahmenbedingungen sind jetzt:

durchschnittlicher Zinssatz: 1,1 % (mehrere Kredite KFW und Münchener Hypothekenbank)
Zinsbindung: 30 Jahr

Ich muss euch ja nicht erzählen, dass die Zinsen in den letzten Jahren immer brav gesunken sind. Pünktlich als wir unsere Finanzierung in trockenen Tüchern hatten ist der Zinssatz wg. Corona um 1 % gestiegen.

Wie der aktuelle Stand ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber das hat uns echt geflasht. Als wir das gehört haben, waren wir so froh, dass wir das noch vorher gepackt haben.

Baugenehmigung

Als ich so durch meinen Blog gescrollt habe, ist mir aufgefallen, dass ich auf das Thema Baugenehmigung noch gar nicht eingegangen bin.

Eingereicht haben wir den Bauantrag bei der Stadt Gersthofen Anfang Dezember 2019 unser Antrag wurde am 12.01.2020 bei der Sitzung des Bauausschusses der Stadt Gersthofen bewilligt und ging dann nach der obligatorischen Liegefrist von einer Woche weiter an das Landratsamt Augsburg. Wir haben sogar eine Empfangsbestätigung des LRA bekommen, hat mich echt gewundert.
Als ich dann bis Mitte März und somit Anfang Corona nichts gehört hatte, habe ich mal nachgehakt. Da ja Lockdown war hatte ich schon befürchtet, dass wir die Baugenehmigung vllt. erst Mitte des Jahres bekommen würden und sich somit alles verschiebt.

Meine Kontaktperson am Telefon konnte mir dann schon mal sagen, dass noch ein Teil der Unterlagen gefehlt hat und sie da seit Februar nichts bekommen hatten (Sie hatten den Architekten kontaktiert). Außerdem sei im Bauamt aktuell nur halbe Besetzung, wegen Corona.
Soweit so gut. Daraufhin habe ich natürlich bei den Architekten angerufen und erfahren, dass sie das schon per E-Mail an den Ansprechpartner des Bauamts verschickt haben. Zwei Wochen später konnte ich im Bauamt dann endlich wieder jemanden erreichen, der mir bestätigen konnte, dass nun alle benötigten Unterlagen vorliegen.

Am 20.04.2020, also nach knapp 5 Monaten, hatten wir unsere Baugenehmigung dann in den Händen. Da die Kellerarbeiten ja bereits Anfang Mai beginnen sollten, war es höchste Eisenbahn. Der Kellerbauer hat schon täglich nachgefragt ob wir die Genehmigung denn schon haben.

Keller

Am 16.06.2020 ging es dann mit dem Keller so richtig los und ab da dann auch Ruck-zuck.

Zuerst wurde eine Sauberkeitsschicht betoniert, dann wurde darauf die Bodenplatte des Kellers geschalt und auch betoniert. Das Alles innerhalb von 3 Tage.

Schalung Bodenplatte Keller

Als nächstes waren 2 Wände dran. Einen Tag schalen am nächsten betonieren – zack – fertig.
Am nächsten Tag wurden die Wände ausgeschalt und die nächsten 2 Wände geschalt, am 4. Tag betonieren.

Als die Schalungen der Wände gestanden sind haben wir mit meinem Bruder schon mal die Dosen für Steckdosen, Wandlampen, Lichtschalter etc. an der Armierung befestigt, damit wir das dann nicht später aufputz machen müssen.

Elektroinstallation



Dann wurden in 1 1/2 Tagen die Innenwände mit Ziegelsteinen gemauert und man konnte sich zum ersten Mal den Kellergrundriss vorstellen.

Als nächstes wurde die Decke schon mal teilweise geschalt. Wir haben in der Zwischenzeit die Dämmplatten an die Kellerwände mit Bitumen angeklebt. Ist keine Arbeit die Spaß macht, kann ich also keinem Empfehlen.

Innenwände & Dämmplatten

So nun wurde Alles wieder aufgefüllt, damit die Bodenplatte für unser Wohnzimmer geschalt werden kann. Das passierte dann auch am 08.07.2020. Zwischendrin kamen auch die Fertigteile für unsere Kellerdecke.
Somit konnten wir mit der Elektroinstallation an den Innenwänden im Keller beginnen. Als nächstes waren dann die Rohre für die Deckenlampen und die Verrohrung hin zur Verteilung dran, sodass wir eigentlich nur noch Kabel einziehen müssen, verklemmen und dann sind wir im Keller fertig.

Schalung Bodenplatte Wohnzimmer & Fertigdecke

Last but not Least war dann am 16.07. die Bodenplatte für die Garage dran.

Sauberkeitsschicht Garage

Und dann? Klappe zu, Affe tot.
Kam der Beton für die Kellerdecke und der Rohbau des Kellers war somit fertig.

Wer gerne mehr Bilder sehen möchte kann mir gerne auf Instagram folgen. Da habe ich Highlights zum Hausbau angelegt.

Aushub beginnt

Am 12.05.2020 war es dann endlich soweit. Der Bagger war da und der Aushub hat begonnen. Das Schnurgerüst wurde schon mit den Bodenproben im Februar aufgestellt.

Am ersten Tag wurde nur die Humusschicht abgetragen und weiter ging es dann erst wieder am 25.05.2020.

Ob es uns gestört hat, dass es so lange Wartezeiten gab? – Ja.
Aber ganz ehrlich, da der Stelltermin für unser Fertighaus erst Ende August geplant war, war das eigentlich nicht schlimm.

Förderungen

Ich bin kein Zahlenmensch – überhaupt nicht. Das spiegelt sich übrigens auch in meinem miserablen Zahlengedächtnis wider. Ich bin froh, dass ich mir meinen eigenen Geburtstag merken kann. Deshalb stand der Entwurf für diesen Beitrag schon seit letztem Jahr bereit, aber ich habe die Nerven dafür bisher leider nicht aufbringen können.

Hinsichtlich möglicher Förderungen habe ich mich schon ziemlich früh informiert und da habe ich die Eigenheimzulage der Bayernlabo gefunden, eine Förderung über 10.000 € für Bauherren oder Käufer (Das durchschnittliche zu versteuernde Einkommen im 2. & 3. Jahr von Antragsstellung darf bei einem Zweipersonen Haushalt nicht mehr als 75.000€ sein). Da gibt es aktuell auch noch das Baukindergeld, aber das ist für uns noch nicht interessant. Die genauen Bedingungen findet Ihr auf der Website der Bayernlabo.

Die Standart Förderung von der KFW für ein KFW 55 Haus haben wir natürlich auch mitgenommen. In unserem Fall sogar doppelt, denn diese Förderung wird pro Wohneinheit gewährt.

Aktuell kann sogar die Heizung, insofern es sich um erneuerbare Energien handelt, noch separat gefördert werden. Die BAFA übernimmt hier z.B. bei effizienten Wärmepumpen 35% der anfallenden Kosten. Achtung! Hier muss man prüfen ob die Bafa Förderung und die KFW Förderung kombiniert werden können.

Für Photovoltaikanlagen gibt es derzeit keine Förderungen. Man kann einen günstigen Kredit über die KFW beantragen, oder durch das 10.000 Häuser Programm eine Förderung für einen Batteriespeicher und/oder Ladestation beantragen (bei 10kW/h wären das 1.200 €). Mehr Möglichkeiten gibt es da aktuell leider nicht.

Smart Home

Mein großer Traum wenn ich selbst baue war schon immer ein Smart Home System. Bisher hatte ich das Thema auf die lange Bank geschoben, weil man sich darum ja noch nicht kümmern braucht solange es noch nicht einmal einen genauen Grundriss gibt.

Nun gibt es einen Grundriss und ich habe so langsam begonnen mich zu informieren und kann sagen: Ich bin überfordert.
Es gibt so viele Möglichkeiten und ich habe keine Ahnung was Sinn macht und was überflüssig ist.

Was mich daran besonders reizt ist die Tatsache, dass viele Sachen einfach automatisiert werden können, ohne dass man noch einen ‚Befehl‘ geben muss.
Ich möchte, dass das Licht im Flur automatisch angeht wenn ich das Haus Abends betrete, dass die Waschmaschine sich von selbst anschaltet wenn die Photovoltaikanlage genügend Strom produziert und dass sich die Jalousien automatisch schließen sobald die Sonne untergegangen ist.

Bei Bus Systemen gibt es mittlerweile auch wahnsinnig viele Anbieter, was die Planung nicht einfacher macht. Um so flexibel wie möglich zu bleiben haben wir uns dazu entschlossen uns auf den KNX Standard zu konzentrieren um nicht irgendwann von einem Hersteller (z.B. Loxone…) abhängig zu sein.
Kostentechnisch muss ich zugeben, dass wir hier von meinem Bruder profitieren, der Elektriker ist. Für Interessierte gibt es da ein tolles Buch. Hausautomation mit KNX, DALI, 1-Wire & Co. von Stefan Heinle.

Die Elektroinstallation MUSS von einem Fachmann durchgeführt werden und von einem Meister abgenommen werden. Die Planung und Programmierung eines KNX Systems kann man entweder Fremd vergeben oder selbst machen, wenn man die Geduld aufbringen kann sich mit der Programmierungssoftware ETS 5 auseinanderzusetzen.

Wir haben die Planung (mit Unterstützung meines Bruders) selbst gemacht. Und auch die Programmierung möchten wir selbst übernehmen, ob das klappt oder nicht, wird sich erst noch zeigen. So weit sind wir noch nicht.

Zu diesen Thema werde ich jetzt immer wieder mal ein Update einstellen.

Die Hälfte seines Lebens…

wartet der Mensch vergebens.

Zwischen der Bodenprobe im Februar und dem Beginn des Aushubs verging tatsächlich einiges an Zeit. Genaugenommen fast 3 Monate. Am 12.05.2020 ging es erst mit den Erdarbeiten weiter.

Vorher: ohne Zaun mit Bäume

Im nachhinein betrachtet war das jedoch gar nicht so schlecht in der Zwischenzeit haben wir einen Zaun zwischen dem Elterngrundstück und unserem Baugrund aufgestellt (damit die Hunde nicht auf die Baustelle können). Als nächstes musste das Grünzeug auf dem Grundstück dran glauben. Ich hab euch hier mal Vorher und Nachher Bilder reingestellt.

Nachher: mit Zaun und ohne Sträucher und Bäume


Außerdem sind wir zu meinen Eltern gezogen um für die Bauphase Geld zu sparen, das hat uns 2 Wochenenden gekostet, da das ja schon in der Corona-Phase war und man ja nicht mit Hilfe umziehen durfte.

Auch wenn das Zusammenleben mit meinen Eltern manchmal anstrengend ist, war das doch die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir müssen in der Bauphase nicht ständig zwischen Wohnung und Bauplatz pendeln, die Hunde sind auch betreut und wir sind bisher noch nicht verhungert, was durchaus hätte passieren können, wenn wir in der Wohnung geblieben wären. Wir waren jetzt in 2 Monaten kein einziges Mal einkaufen weil wir das zeitlich einfach nicht mehr geschafft haben.
Wenn man Sonntags kurz auf die Baustelle schauen muss, dann ist das auch kein Drama, weil wir einfach einmal quer über das Elterngrundstück laufen und schon da sind.

Das klappt bestimmt nicht bei jedem und hätten wir nicht unser eigenes Bad und ein 25 qm großes Zimmer, würde das bei uns vermutlich auch nicht so friedlich verlaufen. Stress gibt es hier tatsächlich nur wg. der Küche, die gemeinsam genutzt wird.

Naja, wie Alles – hat auch das irgendwann ein Ende.